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Reiseunfallversicherung

Diese Deckung leistet bei bleibenden Schäden nach einem Unfall auf Reisen und übernimmt Such-, Rettungs- und Bergungskosten. Der wichtigere Teil sind dabei meist die Bergungskosten: Eine Rettung mit dem Hubschrauber aus unwegsamem Gelände oder auf See wird direkt in Rechnung gestellt, und die gesetzliche Unfallversicherung greift in der Freizeit ohnehin nicht.

Gut zu wissen: Prüfen Sie zuerst, ob Sie bereits eine private Unfallversicherung haben – die gilt meist weltweit und rund um die Uhr. Dann brauchen Sie für die Reise oft nur noch die Bergungskosten und den Rücktransport. Ich schaue mir Ihre bestehenden Verträge an, bevor wir etwas Neues abschließen.
Aus der Praxis: Beim Wandern in den Alpen knickt jemand auf einem Steig um und kann nicht mehr absteigen. Die Bergrettung holt die Person mit dem Hubschrauber. In Österreich und der Schweiz wird ein solcher Einsatz dem Geretteten in Rechnung gestellt – die deutsche Krankenkasse zahlt ihn nicht.

Häufige Fragen zur Reiseunfallversicherung

Was unterscheidet das von der privaten Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung gilt dauerhaft und weltweit und zahlt vor allem bei bleibender Invalidität. Die Reisevariante ist auf die Reisezeit beschränkt, enthält dafür aber Bergung und Rücktransport in einem Paket. Wer beides hat, sollte Doppelungen vermeiden.

Sind Bergungskosten wirklich so wichtig?

In den Bergen und auf See ja. Ein Hubschraubereinsatz oder eine Suchaktion kostet schnell einen fünfstelligen Betrag, und die Rechnung geht an den Geretteten. Wenn Sie in den Alpen wandern oder Ski fahren, ist das der Baustein, auf den es ankommt.

Gilt der Schutz bei Risikosportarten?

Tauchen, Klettern, Gleitschirmfliegen und Ähnliches sind oft ausgeschlossen oder nur gegen Zuschlag versichert. Sagen Sie mir, was Sie im Urlaub tatsächlich vorhaben – dann prüfe ich gezielt, ob es eingeschlossen ist.

Was ist mit Kindern?

Kinder sind in Familientarifen meist mitversichert, allerdings mit eigenen Summen. Bei Invalidität ist wichtig, dass die Leistung ausreicht, um langfristig Hilfe zu finanzieren – deshalb sollte die Summe nicht symbolisch niedrig sein.

So läuft die Beratung

  1. Kontakt aufnehmen: Termin buchen, anrufen oder per WhatsApp schreiben – das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
  2. Bedarf klären: Wir prüfen, ob und in welchem Umfang diese Absicherung für Sie sinnvoll ist – bestehende Verträge schaue ich mir dabei gern mit an.
  3. Marktvergleich & Betreuung: Sie erhalten eine verständliche Empfehlung – und mich dauerhaft als persönlichen Ansprechpartner, auch im Schadensfall.

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