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Pferdekrankenversicherung

Die Pferdekrankenversicherung ersetzt Behandlungskosten des Tierarztes – von der Kolikbehandlung über Lahmheitsdiagnostik bis zur Klinikoperation. Pferde sind teure Patienten: Bildgebung, Klinikaufenthalt und eine Narkose bei einem 600-Kilo-Tier bewegen sich in ganz anderen Größenordnungen als bei Kleintieren. Eine Kolikoperation ist der Fall, an dem sich in der Praxis fast alles entscheidet.

Gut zu wissen: Beim Pferd trennen sich die Angebote an der Frage, ob nur Operationen oder auch die laufende Behandlung gedeckt sind und bis zu welchem Satz der Gebührenordnung abgerechnet wird. Ich vergleiche das anhand der Bedingungen und richte mich dabei nach Ihrem Pferd, nicht nach dem Angebot eines einzelnen Versicherers.
Aus der Praxis: Ein Warmblut zeigt abends Koliksymptome, wird in die Klinik gefahren und noch in der Nacht operiert. Danach folgen mehrere Tage Intensivüberwachung. Für die Aufnahme verlangen viele Kliniken eine Kostenzusage – wer eine Deckung hat, muss in dieser Situation nicht erst über Geld nachdenken.

Häufige Fragen zur Pferdekrankenversicherung

Was kostet eine Kolikoperation ungefähr?

Eine seriöse Pauschale gibt es nicht: Der Betrag hängt von Klinik, Dauer der Operation und Nachsorge ab und bewegt sich regelmäßig im vierstelligen Bereich, bei Komplikationen darüber. Genau deshalb ist die Kolik der Fall, an dem sich der Nutzen einer OP-Deckung bemisst.

Ist die Lahmheitsdiagnostik eingeschlossen?

In der reinen OP-Versicherung meist nicht, in der Krankenversicherung häufig ja. Da Lahmheiten der häufigste Grund für Tierarztbesuche beim Pferd sind und die Diagnostik mit Röntgen oder Szintigrafie ins Geld geht, ist das ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Varianten.

Wird das Pferd vor Abschluss untersucht?

Viele Anbieter verlangen ab einem bestimmten Alter oder Wert eine tierärztliche Untersuchung, teils mit Röntgenbildern. Befunde daraus können zu Ausschlüssen führen. Ein junges, gesundes Pferd lässt sich deutlich einfacher versichern.

Was ist mit Zuchtstuten und Fohlen?

Für Zucht gelten eigene Regeln: Trächtigkeit, Geburtskomplikationen und die Absicherung des Fohlens sind nicht überall enthalten. Wenn Sie züchten, sagen Sie mir das vorher, damit wir nicht am falschen Tarif ansetzen.

So läuft die Beratung

  1. Kontakt aufnehmen: Termin buchen, anrufen oder per WhatsApp schreiben – das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
  2. Bedarf klären: Wir prüfen, ob und in welchem Umfang diese Absicherung für Sie sinnvoll ist – bestehende Verträge schaue ich mir dabei gern mit an.
  3. Marktvergleich & Betreuung: Sie erhalten eine verständliche Empfehlung – und mich dauerhaft als persönlichen Ansprechpartner, auch im Schadensfall.

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