Privatkunden · Versicherungssparte

Hundekrankenversicherung

Die Hundekrankenversicherung übernimmt Tierarztkosten – von der Untersuchung beim Humpeln über Röntgen und Medikamente bis zur Operation. Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Tierärzte, die je nach Aufwand einen Spielraum nach oben zulässt und für den Notdienst eigene Sätze vorsieht. Ein Wochenendbesuch ist deshalb regelmäßig teurer als der Termin am Dienstagvormittag.

Gut zu wissen: Bei Tierkrankenversicherungen entscheidet nicht der Beitrag, sondern das Kleingedruckte: bis zu welchem Satz der Gebührenordnung erstattet wird, ob es Jahreshöchstgrenzen gibt, wie lange die Wartezeit läuft und welche Rassen mit Zuschlägen belegt sind. Genau diese Punkte vergleiche ich für Sie, unabhängig vom Anbieter.
Aus der Praxis: Ein junger Rüde verschluckt beim Spielen einen Ball. Der Fremdkörper muss operativ aus dem Darm geholt werden, es folgen zwei Tage stationär und Nachkontrollen. Solche ungeplanten Eingriffe sind der Regelfall bei jungen Hunden – nicht die chronische Krankheit im Alter, an die die meisten beim Abschluss denken.

Häufige Fragen zur Hundekrankenversicherung

Was ist der Unterschied zur reinen OP-Versicherung?

Die OP-Versicherung zahlt nur bei Operationen samt Vor- und Nachbehandlung. Die Krankenversicherung deckt zusätzlich ambulante Behandlungen, Medikamente und Diagnostik ab. Wer vor allem die großen Beträge abfedern will, ist mit der OP-Deckung gut bedient; wer auch die vielen kleinen Rechnungen ersetzt haben möchte, braucht den vollen Schutz.

Bis zu welchem Satz der Gebührenordnung wird erstattet?

Das ist die wichtigste Zahl im Vertrag. Tierärzte dürfen ihre Leistungen je nach Aufwand mit einem Mehrfachen des Grundsatzes berechnen, im Notdienst zwingend erhöht. Deckt Ihr Tarif nur den einfachen Satz, zahlen Sie die Differenz selbst. Achten Sie darauf, dass der Notdienst ausdrücklich eingeschlossen ist.

Ab welchem Alter wird es schwierig?

Viele Anbieter nehmen Hunde nur bis zu einem bestimmten Alter neu auf, oft im Bereich weniger Lebensjahre, und verlangen bei älteren Tieren einen Gesundheitscheck. Wer früh abschließt, hat die größere Auswahl. Bestehende Erkrankungen sind in aller Regel ausgeschlossen – auch das spricht für einen frühen Abschluss.

Gibt es Wartezeiten?

Ja, üblicherweise einige Wochen nach Vertragsbeginn, in denen nur Unfälle gedeckt sind. Bei bestimmten Eingriffen wie Gelenkoperationen sind die Fristen häufig länger. Ein Vertrag, der erst nach dem Tierarztbefund abgeschlossen wird, hilft deshalb nicht mehr.

So läuft die Beratung

  1. Kontakt aufnehmen: Termin buchen, anrufen oder per WhatsApp schreiben – das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
  2. Bedarf klären: Wir prüfen, ob und in welchem Umfang diese Absicherung für Sie sinnvoll ist – bestehende Verträge schaue ich mir dabei gern mit an.
  3. Marktvergleich & Betreuung: Sie erhalten eine verständliche Empfehlung – und mich dauerhaft als persönlichen Ansprechpartner, auch im Schadensfall.

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