Öffentlicher Dienst · Versicherungssparte

Beihilfe & private Krankenversicherung

Der Dienstherr übernimmt über die Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten – die Lücke schließt eine beihilfekonforme PKV. Beihilfesätze unterscheiden sich je Bundesland und Familienstand; auch die pauschale Beihilfe (z. B. in Hamburg) will durchgerechnet sein. Ich rechne beides ergebnisoffen durch.

Gut zu wissen: Als unabhängiger Versicherungsmakler bin ich an keinen Versicherer gebunden. Für die Beihilfe & private Krankenversicherung vergleiche ich Tarife und – wichtiger noch – Bedingungen verschiedener Anbieter und empfehle Ihnen, was zu Ihrer Situation passt.
Aus der Praxis: Eine Beamtin mit 50 Prozent Beihilfeanspruch versichert die restlichen 50 Prozent über einen beihilfekonformen PKV-Tarif – oft zu einem Beitrag, der deutlich unter der freiwilligen gesetzlichen Versicherung liegt. Mit Kindern steigt der Beihilfesatz, der PKV-Anteil sinkt entsprechend.

Häufige Fragen zu Beihilfe und PKV

Wie funktioniert das Zusammenspiel von Beihilfe und PKV?

Der Dienstherr übernimmt über die Beihilfe einen Prozentsatz der Krankheitskosten. Für Bundesbeamte nennt § 46 der Bundesbeihilfeverordnung 50 Prozent, für Versorgungsempfänger und ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 70 Prozent. Die Länder haben eigene Verordnungen, die davon abweichen können – für Landesbeamte gilt also nicht ohne Weiteres dieselbe Zahl. Die verbleibende Lücke deckt ein beihilfekonformer PKV-Resttarif.

GKV oder PKV – was ist für Beamte günstiger?

In der gesetzlichen Kasse zahlen Beamte den vollen Beitrag allein, die Beihilfe bleibt dann ungenutzt – deshalb ist die PKV für die meisten Beamten wirtschaftlich attraktiv. Einige Bundesländer bieten inzwischen eine pauschale Beihilfe zur GKV an; was besser passt, hängt vom Einzelfall ab.

Wie sind Ehepartner und Kinder abgesichert?

Für berücksichtigungsfähige Kinder sieht die Bundesbeihilfeverordnung 80 Prozent vor; sie brauchen dann nur einen kleinen PKV-Baustein. Welcher Satz für Sie gilt, steht in der Beihilfeverordnung Ihres Dienstherrn. Für Ehepartner gelten Einkommensgrenzen – je nach Situation kommen Beihilfe, GKV oder eigene PKV infrage.

Was ist ein Beihilfeergänzungstarif?

Die Beihilfe erstattet nicht alles – etwa beim Zweibettzimmer, bei Zahnersatz oder Sehhilfen bleiben Lücken. Ein Ergänzungstarif schließt genau diese Restkosten; welche Bausteine sich lohnen, zeigt der Blick in Ihre Beihilfeverordnung.

So läuft die Beratung

  1. Kontakt aufnehmen: Termin buchen, anrufen oder per WhatsApp schreiben – das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
  2. Bedarf klären: Wir prüfen, ob und in welchem Umfang diese Absicherung für Sie sinnvoll ist – bestehende Verträge schaue ich mir dabei gern mit an.
  3. Marktvergleich & Betreuung: Sie erhalten eine verständliche Empfehlung – und mich dauerhaft als persönlichen Ansprechpartner, auch im Schadensfall.

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